
Equality-Dance
oder wenn aus der Not eine Tugend wird.
Gemeinsam mit einem anderen Menschen zu tanzen, ist der Traum vieler Menschen.
Doch oft mangelt es an dem passenden Partner.
Oder die Vorstellungen von Führen und Sich-Führen-Lassen passen nicht so recht zusammen.
Zeit also, neue Wege zu gehen. Einfach alles zu lernen, beide Seiten, das Führen und das Folgen.
Und was so vielleicht aus der Not heraus entstand, entwickelt sich zu einem ganz besonderen Kick.
Ein bisschen erst wie Fremdsprachenlernen. Wacher werden, aufmerksamer...
Schon lange träumt Viviane von diesem Projekt, experimentiert, entwickelt didaktische Konzepte.
Im Kursprogramm von vividanza gibt es Equality-Dance in Workshops.
Für Menschen, die noch keine (oder als „vergessen“ anmutende) Erfahrungen im
Standard- und Lateintanz haben.
Und für Menschen, die mit ihren Tanzerfahrungen dieses Neue kennenlernen wollen.
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Viviane hofft, dass daraus eine kleine, feine neue Tanzszene entsteht, in der
ihre eigenen Ideen und Erfahrungen sich mit denen anderer TänzerInnen zusammenfinden.
Sie selbst hat durch ihre persönliche Erfahrungen „als Mann“ und „als Frau“
einen besonderen Einstieg gefunden.
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Der Begriff Equality-Dance entstammt ursprünglich der Schwulen- und
Lesbenszene und bezeichnet dort das Tanzen von Mann mit Mann und Frau mit Frau.
Dabei legen sich die TänzerInnen in der Regel auf eine Rolle fest.
Viviane möchte equality weiter fassen und vom gleichgeschlechtlichen Paartanz lösen.
Denn für sie bedeutet equality nicht „gleich“ sondern „Gleichgewicht“ - besonders
in der Bewertung von „Führen“ und „Folgen“.
Und eben in ihrer Unterschiedlichkeit stehen sie miteinander im Gleichgewicht.
Insofern kann der equality-Gedanke auch den normalen Paartanz beeinflussen.
Beim Equality-Dance selbst jedoch können beide PartnerInnen mehr oder weniger beide Rollen.
Viviane freut sich über Kommentare, Meinungen und Anregungen
unter vividanza@gmx.net